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Sehenswürdigkeiten in Zierenberg
  • Altstadt Zierenberg
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    Die Stadt Zierenberg ist nach einem klaren Plan angelegt, vier Straßenzüge, parallel in westöstlicher Richtung verlaufend, treffen östlich auf die Kasseler Straße, die vom ehemaligen Schartenberger Tor in Richtung Dörnberg durch das Kasseler Tor die Stadt passiert. Verbindungsstraßen schaffen dem Grundriss eine klare Feldereinteilung. Im Zentrum dieser streng gegliederten Anlage befinden sich Kirche und Rathaus.


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    Grafik: Horst Röhling, Touristikverein Zierenberg
  • Historisches Rathaus Zierenberg
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    Das Zierenberger Rathaus, ältestes noch erhaltenes Fachwerk-Rathaus  von Hessen, wurde 1450 von Meister Henrich Brant erbaut. In beiden Geschossen befanden sich in ganzer Länge durchgehende Säle, das Obergeschoss diente als Ratssaal und im unteren Bereich befand sich eine Kaufhalle, wohl in Verbindung mit den viermal jährlich auf dem Marktplatz abgehaltenen Märkten. Später wurde an dieser Stelle der Ratskeller als Gaststätte eingerichtet. Der Aufgang zum Obergeschoss führte früher über diese Halle, erst 1858/59 wurde ein Treppenaufgang von der Marktplatzseite als Haupteingang geschaffen. Das was nach einem großen Stadtbrand von 1707 übriggeblieben bzw. dann wieder aufgebaut wurde, haben die Bürger der Stadt erhalten und mit Leben erfüllt.

    Im Trend der Zeit wurde 1864 das gesamte Haus verputzt. Erst in den Jahren 1925 bis 1928 wurde das Rathaus vom Putz wieder befreit. Weitere Restaurierungen und Renovierungen wurden an der Fassade des Hauses in den Jahren 1972 bis 1975 und 1982 bis1985 vorgenommen. Nach den letzten Sanierungsarbeiten in den Jahren 2006 bis 2007 wurde im unteren Bereich ein Foyer für Vorträge und Kunstausstellungen und im Gewölbekeller das Trauzimmer eingerichtet. Im Erdgeschoss ist das Bauamt untergebracht, im Obergeschoss befindet sich der Sitzungssaal und die Amtsräume des Bürgermeisters. Fachmännisch und mit viel Liebe zu alten Handwerkstechniken wurden auch die Häuser in der Innenstadt restauriert, altes Fachwerk freigelegt und Hausinschriften der Vorfahren lesbar gemacht.

    Adresse

    Historisches Rathaus
    Marktplatz 1
    34289 Zierenberg
  • Stadtkirche Zierenberg
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    Der Bau der evangelischen Zierenberger Stadtkirche mit ihrem mächtigen 45 m hohem Westturm wurde 1293, zeitgleich mit der Gründung der Stadt, unter Landgraf Heinrich I. im gotischen Stil begonnen. Zur ersten Bauphase, die erst 1343 abgeschlossen  wurde, gehören der Chorraum und der untere Teil des Kirchturms. Das Langhaus wurde erst ab 1430 unter dem Baumeister Hans Meynworten errichtet. Diese Namen und Baudaten nennt eine Bauinschrift in der Turmhalle.

    Der Turm, mit einem mächtigen quadratischen Grundriss von 12 mal 12 m und einer Mauerstärke von rund 3 m war sicher für die Einwohner Zierenbergs ein Schutz in Kriegszeiten. Über diesem quadratischen Bau erhebt sich der zweigeschossige achteckige Turmoberbau von 1586, der seinen Abschluss in einem Haubenhelm von 1711 findet. Über dem Glockengeschoss befindet sich das Türmerstübchen, das von dem Türmer noch bis 1825 bewohnt war. Seine Aufgabe war, die Bürger vor heran nahenden Feinden und vor Feuer mit einem lauten Signal aus seinem Horn zu warnen.

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    Die Kirche ist mit Wandmalereien aus dem 14. und 15. Jh. versehen, die vermutlich im frühen 17. Jh. im Zuge des Bildersturms unter Landgraf Moritz dem Gelehrten, der das calvinistische Bekenntnis in seinem Territorium einführte, übertüncht wurden. 1934 wurden sie wieder freigelegt, danach 1958 bis 1961 und zuletzt von 1997 bis 2006 aufwendig restauriert. Bei den Wandmalereien handelt es sich um Kalkseccomalereien, die auf den trockenen Putz aufgetragen wurden (i.G. zum Fresko, das auf feuchten Putz gemalt wird).

    Adresse

    Stadtkirche
    Poststraße 13
    34289 Zierenberg
  • Steinhaus
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    Das Steinhaus, auch Steinkammer, Steinscheune oder Steinwerk genannt, ist das älteste Haus Zierenbergs und wurde um 1300 erbaut. Durch seine massive Bauweise überstand es die großen Stadtbrände. Die Schlitzfenster des Hauses sprechen dafür, dass das Gebäude vor der Fertigstellung der Stadtmauer ein Teil der städtischen Verteidigungsanlagen war. Der Eingang zum Gewölbekeller befindet sich noch im mittelalterlichen Originalzustand. Vermutet wird, dass Verbindungen zu den Kellern der angrenzenden Häuser bestanden.

    Adresse

    Steinhaus
    Marktgasse
    34289 Zierenberg
  • Naturschutzgebiet Dörnberg
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    Geologie des Dörnbergs

    Die Dörnberglandschaft wird durch geologische Formationen von Buntsandstein, Muschel-kalk und Tertiär bestimmt. Auf der Buntsandsteinplatte, die in ihren oberen Schichten aus Röt (wasserundurchlässige Schiefertone) besteht, bauen sich die Schichten des Wellenkalkes auf.
    Auf dieser Formation ist ein flachgründiger, steiniger Boden ausgebildet. Hier haben sich botanisch bemerkenswerte Trockenrasengesellschaften entwickelt. Gelegentlich findet man in den Schichten des Wellenkalkes versteinerte Stielglieder der Seelilie, Reste von Hornschwämmen und verschiedene Schalten von Muscheln (Lima und Gervilleia).

    Basaltergüsse im Tertiär haben die Helfensteine und die Wichtelkirche aufgebaut. Auch beachtliche Schichten von Basalt- und Aschentuff können, vor allem im Bereich der Immelburg, am Hohen Dörnberg betrachtet werden. Die Basaltsäulen der Helfensteine sind  bündelweise in waagerechter oder schräger Lage angeordnet. Jahrmillionen un-unterbrochener Klimaentwicklung haben die charakteristische Gestalt des Dörnberggebietes geprägt.

    Pflanzen- und Tierwelt

    Die Trockenrasen des Dörnbergs gehören zu den reizvollsten Vegetationseinheiten Mitteleuropas.
    Die hier vorkommenden Pflanzenarten, sind mehr oder weniger gut an die flachgründige Boden-krume und dem damit verbundenen Wassermangel angepasst.

    Die Pflanzen des Kalkmagerrasens müssen auf diesem Standort mit extremen Temperaturen fertig
    werden. Da beschattende Bäume fehlen, erreichen die Bodentemperaturen bei sommerlicher Sonneneinstrahlung, begünstigt durch die Hanglage, extrem hohe Werte. Hier können nur Pflanzen gedeihen, die sich diesen Standortverhältnissen angepasst haben. Niedriger Wuchs, kleine schmale Blätter sowie dichte Behaarung oder Wachsüberzüge schützen diese Pflanzen vor zu starker Verdunstung. Auf dem Dörnberg finden wir eine große Anzahl von seltenen Pflanzen, die uns vom Frühjahr bis zum Herbst mit immer wieder neuen Farbkombinationen überraschen. Im Frühjahr dominiert das Gelb der Fingerkräuter und Schlüsselblumen und im Sommer das Blau der Lippenblütler, es wird im Herbst vom Violett der Enziane abgelöst.

    Im Naturschutzgebiet konnten seltene Arten nachgewiesen werden: z.B. Orchideen wie Fliegen- und Bienenragwurz, Rotbraune Sumpfwurz und Männliches Knabenkraut; außerdem wachsen hier Deutscher Enzian, Großes Windröschen und Große Braunelle. Diese und andere charakteristische Pflanzenarten des Kalkmagerrasens sind in ihrem Bestand stark gefährdet und stehen daher streng unter Schutz.

    Der Trockenrasen bietet den Lebensraum für eine große Anzahl von Insektenarten,  die für ihre Entwicklung auf bestimmte Pflanzen angewiesen sind. Farbenprächtige Falter wie z.B. die zartblauen „Bläulinge“, die schön gemusterten  „Schachbrettfalter“, die leuchtend rotgefleckten „Widderchen“, die  „Aurorafalter“ mit ihren orangefarbenen Flügelecken und der Schwalbenschwanz können im Naturschutzgebiet beobachtet werden. Viele Vogelarten wie Raubwürger, Wendehals, Goldammer, Dorngrasmücke und Heckenbraunelle finden in den verbuschten Hängen des Dörnbergs gute Brutbedingungen. Auch jagdbares  Wild wie Feldhase, Rebhuhn und Reh finden hier einen idealen Lebensraum.

    Maßnahmen zur Erhaltung des Naturschutzgebietes Dörnberg

    Durch die Bewirtschaftung mit andauernder Beweidung, gelegentlichem Holzeinschlag und dem Abbrennen der Grasflächen wird eine Wiederbewaldung des Kalkmagerrasens verhindert. Seit 1967 bemühen sich Naturschutzverbände – in Zusammenarbeit mit der Stadt Zierenberg, dem Forstamt Wolfhagen und dem Naturpark Habichtswald – durch freiwillige Pflegeeinsätze die aufkommenden Gehölze zurück zu schneiden. Nur wiederholte Einsätze können die Verbuschung und Wieder-bewaldung aufhalten.

    Die Stadt Zierenberg stellte 1978 im Bereich des Alpen- und Jägerpfades eine 110 ha große Fläche
    zur Ausweisung als Naturschutzgebiet zur Verfügung und im Jahr 2004 wurde das Gebiet „Dörnberg, Immelburg und Helfensteine“ in einer Größe von 435 ha als Europäisches Naturerbe gemeldet. Kassels Gesamthochschule untersuchte die Pflanzenbestände und ihre Wuchsbedingungen am Dörnberg im Rahmen von Forschungsprojekten. Hierdurch sind Voraussetzungen für die Planung und Durchführung geeigneter Pflegemaßnahmen geschaffen worden.

    Geschichtliche Entwicklung

    Das Dörnberggebiet war schon zur Jüngeren Steinzeit (2.000 v. Chr.) besiedelt; beim Bau des Fliegerlagers wurden Steinbeile und Feuersteinspitzen der Michtelsberger Kultur gefunden. In der späteren Eisenzeit (100 v. Chr.) entstand auf dem Hohen Dörnberg ein Ringwall mit einem Durchmesser von 500 m, dessen Reste noch zu erkennen sind und der im Jahr 1071/72 in den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Heinrich IV. und Otto von Northeim als Befestigungsanlage diente. Seit dem Mittelalter wurden die Dörnberghuten von Zierenberg aus beweidet. Bauern aus Zierenberg und den umliegenden Ortschaften trieben Kuh-, Schaf- und Ziegenherden auf die Hochwiesen des Dörnberges.

    Am Ende des 19. Jahrhunderts schränkte man die Huterechte ein – Teilbereiche des Dörnbergs dienten der Kasseler Garnison als Übungsplatz. 1923 fanden die ersten Segelflüge am Dörnberg statt, später wurden von den Segelfliegern mehrere Weltrekorde aufgestellt. Der meist nebel- und wolkenfreie Dörnberg und der an den Hängen entstehende Aufwind bot dazu günstige Voraussetzungen. 1924 begann man mit dem Bau des Fliegerlager das nach Umbauten bis heute den Segelflugidealisten als  Quartier dient.

    Auch als Wander- und Erholungsgebiet – vor allem für die Kasseler Bevölkerung – wurde der Dörnberg immer beliebter, der Bau von zwei Gasthöfen, die Anlage von Parkplätzen und Wanderwegen trugen dazu bei. Am bekanntesten sind Alpen- und Jägerpfad. Beide Wege legten engagierte Mitglieder des Hess. Waldeck´schen Gebirgs- und Heimatvereines an. Die ersten Baumaßnahmen begannen schon im Jahr 1948. Diese beiden Wanderwege geben dem Naturfreund Gelegenheit, charakteristische Pflanzen- und Tierarten des Kalkmagerrasens zu beobachten und dabei die außergewöhnlich reizvolle Landschaft des Naturparks Habichtswald zu erleben.
    Aus einer Begegnungsstätte für Schulklassen und Wandergruppen im Bereich des Fliegerlagers entwickelte sich ein Zentrum, das 1963 als Jugendhof des Landes Hessen seiner Bestimmung übergeben wurde. Nach Schließung des Jugendhofes zum 31.12.2000 begann dort ab Oktober 2007 eine neue Ära auf dem Gebiet des „Ganzheitlichen Heilens“  im neuen „Zentrum Helfensteine“.

    Das im Aug. 2009 eröffnete "Naturparkzentrum Habichtswald" im ehemaligen Jugendhof bietet Interessierten Gelegenheit, sich über naturräumliche, geschichtliche und geologische Voraussetzungen sowie Freizeit- und Veranstaltungsangebote im Bereich des Naturparks Habichtswald zu informieren.

    Im Jahr 2006 wurde der „Eco-Pfad Archäologie Dörnberg“ eingerichtet. Ausgangspunkt mit Übersichtstafel ist der Parkplatz oberhalb des Restaurants „Dörnberghaus.

    Adresse

    Naturschutzgebiet Dörnberg
    34289 Zierenberg
  • Vier Türme

    Nicht jede Gemeinde hat Türme, Zierenberg hat vier Türme!

    Aussichtsturm Großer Bärenberg

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    Südwestlich von Zierenberg erhebt sich der 601 Meter hohe Große Bärenberg, auf dem der heutige Bärenbergturm mit Sendeanlage steht. Dieser wurde als Stahlkonstruktion 1999 erbaut und ersetzt einen Vorgängerturm. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein umfassender Panoramablick.

    Adresse

    Bärenbergturm
    34289 Zierenberg





    Aussichtsturm Schreckenberg

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    Erbaut wurde der Turm im Mittelalter auf dem großen Schreckenberg (461 Meter) direkt über Zierenberg als Wartturm mit einem Feuerkorb, um die Bevölkerung von Zierenberg vor Feinden und Feuer zu warnen. Nach seinem Verfall wurde er 1911 vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein, Zweigverein Zierenberg, wieder aufgebaut und als Aussichtsturm zugänglich gemacht. 1991 erfolgte eine Sanierung des aus Natursteinen bestehenden Turms. Eigentümer ist der Hessisch-Waldeckische Gebirgs- und Heimatverein, Zweigverein Zierenberg. Von der Aussichtsplattform des Turms blickt man weit über das im Warmetal gelegene Zierenberg.

    Adresse

    Schreckenbergturm
    34289 Zierenberg


    Die Warte

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    Der aus dem Mittelalter stammende runde Steinturm in nord-westlicher Richtung von Zierenberg, diente vor allem als Aussichtsposten, um die Bevölkerung von Zierenberg vor feindlichen Angriffen zu warnen. Wahrscheinlich wurden auch von hier aus, wie dies früher bei dem Schreckenberg-Wartturm der Fall war, bei Bränden im Ort Alarmsignale gegeben, um Helfer in der Umgebung zu mobilisieren. Eine kleine Wallanlage, von der heute noch Geländespuren zu erahnen sind, bot Hirten und Feldarbeitern Schutz vor plötzlichen Angriffen. Der Turm ist leider nicht begehbar.

    Adresse

    Basaltkuppel die Warte
    34289 Zierenberg


    Schartenburg Ruine

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    Die Burgruine Schartenburg ist die Ruine einer Höhenburg nördlich von Zierenberg. Erstmals 1124 erwähnt, wurde die Burg Schartenburg 1518 als verlassen und baufällig beschrieben. Erhalten sind Teile des Bergfrieds sowie Reste von Halsgraben und Mauern. Der Bergfried selbst ist rund und relativ hoch mit einem Durchmesser von bis 8,5 Meter. Der Zugang zur Ruine ist derzeit wegen Einsturzgefahr gesperrt.

    Adresse

    Schartenberg
    34289 Zierenberg
  • Haus Mittelstraße 39

    Dieses Haus ist nach einer Altersbestimmung der Bauhölzer im Jahr 1567 entstanden und das älteste noch erhaltene Fachwerkhaus der Stadt. Ein Andreaskreuz, datiert auf das Jahr 1369 und eines der größten Andreaskreuze in Deutschland, befindet sich in der Wohnung über dem Restaurant und gab diesem Haus seinen Namen. Das Haus wurde im Rahmen der Stadtsanierung von 1988 bis 1995 entkernt, rekonstruiert und restauriert.

    Adresse

    Haus Mittelstraße 39
    Mittelstraße 39
    34289 Zierenberg
  • Ehemalige Synagoge

    Gedenktafel: „Zum Gedenken, an dieser Stelle stand seit 1899 die Synagoge der jüdischen Gemeinde Zierenberg. Sie wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. November 1938 zerstört. Wir lernen nur, wenn wir nicht vergessen. 8. November 1988“.

    Adresse

    Ehemalige Synagoge
    Mittelstraße 41
    34289 Zierenberg
  • Stadtmauer

    Die Stadtmauer wurde ab 1293 in Teilabschnitten um die am Reißbrett geplante Stadt errichtet. Anfangs war die Stadt nur mit Wall und Graben bzw. Hagen, einem undurchdringlichen Dickicht aus Strauchwerk, befestigt. Die Stadtmauer ist eines der ältesten Gemäuer Zierenbergs und – im Gegensatz zu den mit Türmen überbauten Stadttoren- noch zu großen Teilen erhalten.

    Adresse

    Mittelstraße / Ecke An der Bahn
    34289 Zierenberg
  • Der alte Friedhof

    Die immer wiederkehrenden Seuchen veranlassten den Landesherrn, der Stadt Zierenberg im Jahr 1563 den Befehl zu geben, einen neuen Friedhof außerhalb der Stadtmauern anzulegen. Von 1563 bis 1876 wurden die Toten der Stadt auf diesem Friedhof beigesetzt. Vor dieser Zeit war der Kirchplatz Begräbnisstätte.

    Adresse

    Mittelstraße / Ecke An der Bahn
    34289 Zierenberg
  • Der jüdische Friedhof
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    Seit 1846 besteht der jüdische Friedhof. Die zehn Grabsteine dieses Friedhofes, die zwischen 1900 und 1930 dort aufgestellt wurden, tragen auf der einen Seite die deutsche Inschrift und auf der anderen Seite die hebräischen Schriftzeichen.
    Ein allgemeiner Gedenkstein trägt die Inschrift: „Hier ruhen die Gebeine der Juden Zierenbergs. Zeuge sei dieser Gedenkstein für alle Grabsteine, die einst an diesem Ort standen und durch Naziterror vernichtet wurden. 1938 bis 1946.“

    Adresse

    Jüdischer Friedhof Zierenberg
    34289 Zierenberg

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