Ergebnisse zum Leerstand in Zierenberg werden vorgestellt


Zierenberg. Ende November  waren 34 Studierende und zwei Professoren des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik  der Frankfurt University of Applied Sciences in Zierenberg unterwegs (Warmetal aktuell berichtete). Dies war die Auftakt-Exkursion für die Kooperation mit der  Frankfurt University of Applied Sciences, bei der Leerstand im Kontext alternativer Nutzung – wobei auch stadtentwicklerische Perspektiven ein Rolle spielen – untersucht wurde. Jetzt sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Die Abschlusspräsentation der Studierenden der University Frankfurt findet am am Freitag, 6. Februar, 19 Uhr,  im Christophorushaus in Zierenberg statt. Am darauffolgenden Samstag, 7. Februar, 10 Uhr, im Rathaus schließt die Zierenberger Visionsgruppe mit dem nächsten Boxenstopp an. Interessierte sind zu beiden Veranstaltungen herzlich willkommen.

An diesem Boxenstopp werden einige der Studierenden und auch die beiden Professoren Herr Jan Dieterle und Heinrich Leßing teilnehmen. Bei dieser Veranstaltung geht es darum, die Schnittmengen zwischen den Ergebnis der Studierenden mit den Projekten aus der Visionsentwicklung zu verbinden und gemeinsame Potentiale herauszuarbeiten. Auf dieser Basis können dann an den Visionsentwicklungsprojekten weiter gearbeitet werden.

Die Studierenden und ihre Professoren haben folgenden Leerstand in Zierenberg unter die Lupe genommen und  haben im Kontext mit dem was Zierenberg ausmacht über alternative Nutzung nachgedacht:

• Bahnhof in Zierenberg mit dem Gebäude der Raiffeisen,

• ehemaliger Bauhof als gewerbliches Objekt,

• Pötter-Haus gegenüber der Apotheke,

• Steinhaus in der Marktgasse,

• Bürgerhaus.

Mit Hilfe der Gebäudeunterlagen, vor Ort-Begehungen, den Informationen, die sie durch die Bürgergespräche, der Protokolle der Visionsentwicklung und der Befragung der Grundschüler zur Spielplatzsituation hatten, haben sie dann konzeptionell gearbeitet. Als Arbeitsräume stand das Rathaus und die ehemalige Metzgerei Becker in der Langen Straße zur Verfügung.

Im Juli 2025 bildete sich aus einer der Zierenberger Visionsgruppen die Gruppe Leerstand und Sanierung. Fachliche Beratung kam auf Wunsch der Visionsgruppe von Seiten des Landkreises - Merle-Theresa Bartling, Klimaschutzmanagerin; Patricia Ruffini, Kulturbeauftragte und Christin Bouwman, Koordinatorin des Kreisentwicklungskonzeptes.

Sie gaben Einblicke zu „Best Practice“-Beispielen im Landkreis Kassel. Das Interesse, dem Leerstand in Zierenberg entgegenzuwirken,  und diesen in irgendeiner Weise der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen (Repaircafe, Elterncafe, Treffpunkt für Kunst und Kultur, Regionalmarkt und weitere Ideen  war groß. (mw)