Studierende aus Frankfurt nehmen Kurs auf Zierenberg


Zierenberg. Am dritten Novemberwochenende waren 34 Studierende der Fachbereiche Architektur und Stadtplanung er University Frankfurt mit  den zwei Professoren  Heinrich Lessing, Professor für Baukonstruktion und Entwerfen sowie Jan Dieterle, Professor für Nachhaltige Freiraum- und Stadtgestaltung in Zierenberg unterwegs. Dies war die Auftakt-Exkursion für die Kooperation mit der Universität Frankfurt, bei der Leerstand im Kontext alternativer Nutzung – wobei auch stadtentwicklerische Perspektiven ein Rolle spielen – untersucht wurde.

Sie haben folgenden Leerstand unter die Lupe genommen und denken im Kontext mit dem was Zierenberg ausmacht über alternative Nutzung nach:

• Bahnhof in Zierenberg mit dem Gebäude der Raiffeisen,

• ehemaliger Bauhof als gewerbliches Objekt,

• Pötter-Haus gegenüber der Apotheke,

• Steinhaus in der Marktgasse und

• gegebenenfalls noch das Bürgerhaus.

Nach der Ankunft wurde die Gruppe aus Frankfurt im Rathaus durch Bürgermeister Rüdiger Germeroth begrüßt. Nach einem ersten Austausch im Sitzungszimmer des Zierenberger Rathauses haben die Studierenden Zierenberg per geführtem Stadtrundgang erkundet. Dann wurde die Kirche besichtigt und der Kirchturm bestiegen. Begleitet wurden sie von Bürgermeister Rüdiger Germeroth, dem Ersten Stadtrat Heinz Behr, Pfarrer Friedemann Rahn, Dunja Brede, die die Unikooperation initiiert hat, und Stadtverordnetenvorsteher Wilfried Appel.

Am Samstag wurde dann auf dem Parkplatz vor  dem Edeka- und Aldi-Markt das Gespräch mit den dort einkaufenden Bürgern gesucht und auch gefunden.


Mit Hilfe der Gebäudeunterlagen, vor Ort-Begehungen, den Informationen, die sie durch die Bürgergespräche, der Protokolle der Visionsentwicklung und der Befragung der Grundschüler zur Spielplatzsituation hatten, haben sie dann konzeptionell gearbeitet. Als Arbeitsräume stand das Rathaus und die ehemalige Metzgerei Becker in der Langen Straße zur Verfügung.

Samstagabend wurde dann ganz spontan in der ehemaligen Metzgerei Becker eine PopUp-Bar eingerichtet und alle, die Lust hatten, konnten dorthin kommen. Die Informationen dazu wurden über die sozialen Medien, per E-Mail und Direktnachrichten verteilt. Am Sonntag gab es dann die erste Ergebnispräsentation im Rathaus – bevor die Studierenden erstmal wieder abgereist sind. Wer genaueres über die ersten Ergebnisse wissen möchte ist herzlich zum nächsten Boxenstopp der Visionsentwicklung eingeladen: Mittwoch, 3. Dezember, um 19 Uhr im Rathaus in Zierenberg. Hier gibt es dann Informationen zu dem aktuellen Arbeitsstand der Uni-Kooperation und dem weiteren Fortgang. Außerdem wird dann auch auf die aktuellen Entwicklungen der einzelnen Visionsgruppen geschaut. (ava/mw)