Renaturierung und Hochwasserschutz im Fokus der Stadt


Die Rodungs- und Baggerarbeiten zur Renaturierung der ehemaligen Fischteichanlage in Oelshausen haben begonnen. Das Unternehmen Rohde, Naturschutz und Landschaftspflege aus Twistetal ist mit schwerem Gerät vor Ort. Vor sechs Jahren hatte die Stadt Zierenberg das Grundstück erworben, um die nicht mehr benötigte Teichanlage zum Hochwasserschutz für den Stadtteil Oelshausen zu nutzen. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises finanziert den Rück- und Umbau der Anlage mit einem Zuschuss von 100.000 Euro aus Ersatzzahlungen für Eingriffe in die Natur.

Nach den Rodungsarbeiten werden die Betonschwellen und Stützmauern sowie verschiedene auf dem Gelände errichtete Bauwerke zurückgebaut. Diese Arbeiten sollen bis spätestens zum 28. Februar abgeschlossen sein.

Die weiteren Erdarbeiten zur Umleitung der Erpe durch die Fischteiche können erst nach der Brut- und Setzzeit Anfang August beginnen. Bis zum Herbst 2026 soll das Projekt abgeschlossen werden. Damit ist ein erster wichtiger Schritt zum Hochwasserschutz für den Zierenberger Stadtteil Oelshausen erfolgt.  Für die kommenden Jahre ist der Bau eines Flutgrabens oberhalb der Grundstücke im Nelkenweg und die Errichtung eines Schutzdamms unterhalb der Fischteichanlage geplant. Die notwendigen Grundstücke hat die Stadt bereits erworben.  Ohne die Unterstützung des Landes Hessen ist die Umsetzung von größeren Hochwasserschutzmaßnahmen jedoch nicht möglich. Die Stadt Zierenberg hofft auf eine weitere Förderung für den weiteren Ausbau des Hochwasserschutzes.