Feuerwehren im Einsatz
Alarmübung am Tunnel Zierenberg
Einsatz im Zierenberger Tunnel
Sirenenalarm in Zierenberg am Sonntagmorgen: Gegen 9.37 Uhr beginnt eine groß angelegte Alarmübung. Das angenommene Szenario: Ein Quadfahrer ist verbotenerweise in den Zierenberger Tunnel gefahren und mit einer Regionalbahn kollidiert. Nun müssen die Feuerwehren aus Zierenberg und Calden das anspruchsvolle Einsatzszenario bewältigen.

Die starke Rauchentwicklung macht den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern erforderlich. Nachdem die Bahnstrecke gesperrt und für den Einsatz freigegeben wurde, rücken die ersten Trupps in den Tunnel vor. Die Lagemeldung: Der Zug steht rund 475 Meter tief im Tunnel, besteht aus zwei Wagen und zählt rund 20 Verletzte. Drei Personen sind gehfähig, mehrere befinden sich unter dem Zug, sind jedoch nicht eingeklemmt. Während die Brandbekämpfung vorbereitet wird, versorgen die Einsatzkräfte Verletzte und bringen sie aus der Tunnelröhre.

Parallel dazu werden am Tunnelportal auf Caldener Seite zwei vermisste Personen im Wald gemeldet. Eine Hundestaffel und eine Drohne unterstützen die Suche, während die Feuerwehr Habichtswald die Abschnittsleitung Rettung übernimmt.






An der Übung beteiligen sich die Feuerwehren aus Zierenberg und Ortsteilen, Calden und Habichtswald, der Landkreis Kassel, die Hessische Landesfeuerwehrschule, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Kurhessenbahn.
Rund 100 Einsatzkräfte sind am Start. Im Einsatzleitwagen der Feuerwehr Zierenberg laufen alle Informationen zusammen. Nach dem erfolgreichen Übungsende ziehen Einsatzleiter Fabian Baumann und Stadtbrandinspektor Jannik Weber gemeinsam Bilanz. Der Ablauf wird analysiert – denn jeder Handgriff soll sitzen.

